Kinderbücher

"Agathe und der Rat der Sieben" ist ein zauberhaftes Buch für junge Leser. 

Die zwölfjährige Agathe lernt im Wald zufällig den Jungen Ral kennen, der irgendwie von einer anderen Welt zu sein scheint. Sie kann herausfinden, was es mit ihm auf sich hat und merkt auch, dass ihr Opa dabei mehr zu wissen scheint, als gedacht. So beginnt eine sapnnende Reise in eine Art "Parallelwelt" mit Bewohnern, die wieder vollständig zur Natur zurückgefunden haben. Doch auch hier ist nicht alles so friedlich, wie es zunächst zu sein scheint und das Abenteuer beginnt...

Der Autorin ist hier ein schönes Werk gelungen, das in Richtung Fantasy geht und für die Leser auch noch eine  wichtige Botschaft enthält. Vertrauen und Ehrlichkeit, Heilsteine, Kräuterkunde und Wertschätzung der Natur spielen dabei eine große Rolle. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte bleibt durchweg spannend. Lediglich das Ende war mir persönlich ein bisschen zu hektisch und ich habe manchmal ein wenig den Faden verloren. Insgesamt jedoch eine ganz klare Leseempfehlung für Leser ab ca. 10-12 Jahren (und nach oben hin keine Grenze).


Tolles Kinder- und Jugendbuch (ab ca. 12 Jahren), das aber auch Erwachsene schmunzeln lässt. Mit dem Nasenbär Quentin geht es auf Expedition durch das Weltall auf der Suche nach bisher unentdeckten Tierarten, die es zu erforschen gilt. Es wartet dabei so manche Überraschung auf Quentin und sein Team!!

Die Leser erwarten dabei nicht nur spannende Geschichten, sondern es geht zudem indirekt um das Thema Tierschutz. Tiere sollen nicht gejagt oder eingesperrt werden, sondern man soll versuchen sie zu verstehen und zu schützen. Eine schöne Message für junge Leser. Tolle Bilder am Anfang eines jeden Kapitels runden das Buch ab. Daumen hoch für dieses schöne Buch :-)


In dieser Geschichte geht es um einen Kater, mit detektivischen Fähigkeiten. Mit Hilfe seines Frauchens Britta und einer Menge Katzen-Freunde rettet er ein Mädchen aus einer misslichen Lage und hilft anschließend sogar noch die Hintergründe des Verbrechens aufzudecken und die Täter dingfest zu machen.

Die Idee des Katzenkrimis hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist schlüssig und schön fand ich auch, dass typische Fähigkeiten einer Katze nebenbei erklärt werden. Das ist für Kinder sicherlich sehr interessant und sie können so etwas lernen.

Der Hintergrund, warum das Mädchen der Geschichte in diese Lage geraten ist, ist dabei ein sehr ernsthaftes Thema und sicher wichtig. Ich überlege dabei aber, ob es für jüngere Kinder nicht etwas zu „schwer verdaulich“ ist. Für Eltern könnte sich dadurch sicher Erklärungsbedarf ergeben.

Die Geschichte ist nicht allzu lang und flott durchgelesen. In meiner digitalen Ausgabe gab es keine Bilder. Ich finde aber, ein paar Zeichnungen (vor allem, weil es ja ein Kinderbuch ist) hätten durchaus gut gepasst.

Meine Bewertung: Für die Idee und die Geschichte würde ich 5 von 5 Sternen geben. Bei der Umsetzung muss ich ein paar Punkte abziehen, weil es da durchaus noch Potenzial nach oben geben würde und komme auf 3 Sterne. Das ergibt eine schöne Mitte von insgesamt 4 Sternen für den Katzenkommissar Peter.


Das Buch Schokoweiss wurde mir netterweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Eigentlich nicht das typische Genre, das ich sonst bevorzuge, aber gerade jetzt in der Winterzeit dachte ich mir „Warum nicht?!“.

In Schokoweiß sind die zwei Schneemänner Nic und Cas die Protagonisten, die eines Nachts plötzlich zum Leben erwachen. Weil Nic jedoch krank ist, machen sich die beiden auf den Weg um einen Doktor zu suchen. Dazu müssen die Beiden durch den Kaspaladawald, der so manches Abenteuer für sie bereithält.

Fazit: Insgesamt ist es eine sehr schöne Geschichte, die in Zusammenarbeit mit einem Lektorat sogar sicher noch optimiert werden könnte. Ein Illustrator hätte zudem bestimmt seine wahre Freude daran, den Figuren auch auf dem Zeichenbrett Leben einzuhauchen. Am Ende hat mich das Buch jedoch leider nicht vollkommen „abgeholt“, weil es einfach nicht mein Genre ist. Aber das ist eben auch Geschmackssache. So komme ich für mich persönlich auf 3 Sterne, gebe aber wegen des Gesamteindruckes noch einen obendrauf :-)


Bei Coffee und die Herzstimme handelt es sich um eine Geschichte, die überwiegend aus der Perspektive des kleinen Hundes Coffee erzählt wird. Er beschreibt, wie er in die Familie gekommen ist, welche Menschen und Tiere es in seiner Familie überhaupt so gibt und was ihn bewegt. Auch alle anderen Familienmitglieder kommen zu Wort und schildern die Erlebnisse aus jeweils ihrer eigenen Perspektive.

Dabei geht es vor allem auch um die große Frage, was die Unterschiede ausmacht, wenn man entweder mit dem Kopf oder mit dem Herzen denkt und entscheidet. Die Tiere überlegen dabei, was ihre Aufgabe und die Aufgabe des Menschen auf dieser Welt eigentlich ist. Im gleichen Atemzug werden dabei auch kritische Themen angesprochen, wie z.B. Massentierhaltung, wie es dazu gekommen ist und was man ändern müsste. Der Leser wird also immer wieder zum Nachdenken angeregt und kann sein eigenes (Konsum-)Verhalten hinterfragen.

Manchmal muss man ein klein wenig aufpassen, dass man beim Lesen nicht den Faden verliert, da die einzelnen Erzähler relativ schnell zwischen den Themen hin- und herspringen und eben auch der Erzähler selbst häufig wechselt (Hund Coffee, die anderen Hunde, Katzen, Pferde und Menschen). Andererseits macht der Erzählstil aber auch den gewissen Charme des Buches aus und man kann sich gut vorstellen, dass es eben vor allem Tiere sind, die hier die Protagonisten sind. Ich habe beim Lesen viel geschmunzelt, aber auch oft zustimmend genickt, wenn es um die kritischen Themen ging. Von mir deshalb eine Leseempfehlung für große und kleine Leser!


Süße Kurzgeschichte.

Bin zwar eigentlich mehr ein "Hunde-Mensch", muss aber auch über so manche Katzeneigenschaften schmunzeln ;-)

Mir hat deshalb gut gefallen, dass aus der Perspektive der Katzen erzählt wurde, ohne sie dabei mit zu viel menschlichen Eigenschaften auszustatten. Man kann sich gut vorstellen, dass die Geschichte genau so passiert wäre. Und man kommt nicht umhin zu vermuten, dass die Autorin die Protagonisten des Buches persönlich kennt :-)


Habe das Buch "Ferne Rufe" gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Hauptsächliche richtet es sich sicher an jüngere Leser, aber auch ältere Pferdeliebhaber können sich angesprochen fühlen ;-) Schön finde ich, dass man gleichzeitig auch etwas über die Rasse der Appaloosa lernen kann. Schade war nur (aber das lag sicher an meinem schon älteren Kindle-Modell), dass die Bilder bei mir nur in schwarz-weiß abgebildet waren und deshalb nicht so richtig rübergekommen sind. Farbig sind sie bestimmt viel eindrucksvoller.